Anfang 2025
Ich fasste einen Entschluss. Was genau zuerst kam, weiß ich nicht mehr: Die Idee zur Recherche zu staatlichen Fördermöglichkeiten für Pflegestellen oder die Idee die Anzahl der aufgenommenen Tiere in den Pflegestellen irgendwie zu ermitteln.
Ich habe beides gemacht. Ich habe nach Fördermöglichkeiten gesucht, die von Bund und/oder Länder zur Verfügung gestellt werden und in Windeseile einen einfachen Flyer erstellt. Ich wollte für diese Datenabfrage die Anzahl der aufgenommenen Tiere aus den Jahren 2022, 2023 und 2024. Damit hätten wir eine dreijährige Statistik, die bereits einen Trend aufzeigt.

Eins war mir klar: Das Vertrauen der Pflegestellen zu gewinnen wird eine Hausnummer. Sehr viel Angst ist vorhanden vor einem Zuviel an Bürokratie und Auflagen. Selbstverständlich muss möglichst artgerecht und nach Tierschutzrecht das Tier gepflegt werden. Da es sich aber um ein Zusammenspiel aus Bundesrecht UND Landesrecht handelt UND es einen Ermessensspielraum der Behörden gibt, gibt es auch die volle Bandbreite an Auflagen, die unterschiedlicher nicht sein können. Nicht wirklich viele Pflegestellen möchten die Gesamtanzahl der Tiere pro Jahr, die sie aufgenommen haben im Zusammenhang mit ihrem Namen und Adresse in der Öffentlichkeit wissen. Und ganz ehrlich: Ich habe vollstes Verständnis. Ich gab also das Versprechen, dass diese Kombination niemals meinen Computer verlässt. Weder schriftlich noch in einem Gespräch. Erst recht nicht zu Dritten im Sinne: „Ich weiß da was…“ Daran habe ich mich strikt gehalten und gedenke dieses Versprechen nicht zu brechen. Natürlich gab es dazu nur mein Wort. Noch heute bin ich gerührt, wie viele Pflegestellen mir den Vertrauensvorschuss gegeben haben.
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